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Programm 2018

05. Mai 2018, 19 Uhr

Hommage à Gert Weigelt, Deutschland, 1995, 13:00

Through my Eyes: Reverenzen an Hans van Manen, Mats Ek, William Forsythe, Pina Bausch

Regie und Choreographie: Gert Weigelt

Diese 4 filmischen Essays sind als Auftragsarbeit für das ZDF entstanden. Das ZDF zeigte diese Serie in der Rubrik „Apropos Tanz“.

Circle, Türkei, 2016, 04:23

Regie: Özgür Can Alkan, Choreographie: Ziya Azazi

Wiederholung, Teilung, Reproduktion: der Kreislauf des Lebens. Geburt, Leben und Tod werden durch das Wirbeln eines Derwish, zeitgenössischen Tanz und Videographie dargestellt.

Flatland, Iran, 2017, 13:23

Regie und Choreographie: Alireza Keymanesh und Amir Pousti

Inspirationsquelle für diese Videokunstarbeit war das gleichnamige Buch Edwin Abbotts (1884). Es wird eine zweidimensionale Welt beschrieben, welche von geometrischen Figuren eingenommen wird.

Falling, Türkei, 2016, 01:50

Regie: Cem Yiğit Üzümoğlu, Choreographie: Cem Yiğit Üzümoğlu und Andres Santos

Seit ich sprechen gelernt habe, kann ich richtig stehen,

Aber seit ich sprechen gelernt habe, bereitet das Fallen nur Schmerz,

Aber seit ich gelernt habe, dass ich über Schmerz sprechen könnte, fühle ich weniger Schmerz, wenn ich falle.

Aber seit ich gelernt habe, dass jemand über mein Fallen sprechen könnte, wird der Schmerz schlimmer,

Aber seit ich gelernt habe, dass ich den Schmerz vergessen könnte, schmerzt das Fallen nicht mehr,

Aber seit ich gelernt habe, dass ich mich schämen könnte, wenn ich falle,

endet der Schmerz niemals…

Stunt Poetry, USA, 2011, 02:30

Regie: Rishi Kaneria, Choreographie: Dante Ha

Eine Meditation über Poesie und Stille, welche den flüchtigen Lücken von Momenten und Bewegung innewohnen. Gefilmt mit einer Canon 60D. Super Zeitlupe erzielt in den After Effects durch Verwendung des plugin Twixtor.

The Boat, Italien, 2011, 01:00

Regie und Choreographie: Sergio Gridelli & Zoë Demoustier

Eine kurze Reflexion über Flucht und die Suche nach einem sicherer Ort. Über diejenigen, die es nicht geschafft haben.

Dominio, Chile, 2015, 06:15

Regie: Patricio Soto – Aguilar, Choreographie: Ana Luz Ormazábal

Stell Dir vor, dass wir auf Wettkampfbahnen so unwirksam miteinander konkurrierten wie wir unsere Leben lebten? „Dominio” ist ein experimenteller Kurzfilm, der dem Körper und seiner Fähigkeit, auf höchst ungewöhnliche, herausfordernde Art und Weisen in den Wettkampf zu treten, ein Schaufenster bietet.

 12 Sketches on the Impossibility of Being Still, Frankreich, 2010, 08:00

Regie und Choreographie: Magali Charrier

Eine Serie von Animationsexperimenten, welche die Idee der Reglosigkeit untersucht: Was passiert, wenn nichts passiert?

De Farol, Spanien / Katalonien, 2014, 06:00

Regie: Virgina Garcia und Damian Munoz

De Farol zeigt ein Strip-Poker Spiel. Ausgangspunkt ist eine figurativ und realistisch wirkende Situation, welche in eine Komposition übergeht, in der Bewegung, Körper und deren Spiel eine Mehrfachansicht von Stripteasenummern erzeugen.

 Prêt à porter, Griechenland, 2014, 03:00

Regie: Panos Boudouroglou, Choreographie: Xanthippi Papadopoulou

Vier Frauen, etwas Klebeband, der Mann mit dem Maßband und einer Schere. Das sind die Kompositionselemente eines überraschenden Bewegungsspiels. Mit anderen Worten: welcome to “Prêt a porter”.

Naufrage, Frankreich, 2008, 06:00

Regie und Choreographie: Clorinde Durand

Naufrage (Schiffbruch) listet Ängste auf: Die Erzählung stoppt beim gefrorenen Moment. Aber Naufrage erzählt etwas. Worüber wird gesprochen? Wir wissen es nicht… vielleicht ein Unfall, eine Krise, eine Explosion? Wie auch immer, nichts in der Ereignissfolge sucht diesen Zustand zu erklären.

 The Missing Part, Spanien / Katalonien, 2016, 21:40

Regie und Choreographie: Salvador Sunyer, Baró d’Evel

Ein Film über die menschliche Familie und ihr Zusammenleben mit Tieren. Ein Pferd und ein Vogel als Hilfe, um wieder so zu denken wie Kinder. Dieses Szenario entstand aus der Inspiration verschiedener Vorstellungen der Zirkuskompagnie Baró d’Evel, gegründet von Blai Mateu und Camille Decourtye.

 06. Mai 2018, 19 Uhr

Timecode, Spanien / Katalonien, 2016, 15:00

Regie: Juanjo Giménez, Choreographie: Lali Ayguadé

Timecode ist ein Live-Action-Kurzfilm. Luna und Diego sind Parkplatzwächter. Diego hat die Nachtschicht, Luna arbeitet tagsüber. Ihre flüchtigen Begegnungen werden bald zu etwas Besonderem.

 mindsight, Schweden / Deutschland, 2014, 6:40

Regie und Choreographie: Meritxell Aumedes

„mindsight” reflektiert unsere Wahrnehmung von Realität. Inspiriert von verschiedenen Konzepten der Quantentheorie, wie etwa Nichtlokalität oder Unschärferelation, werden diese auf Bewegung und Bild angewandt. Können wir ein neues Bewusstsein erlangen, welches dessen Grenzen expandiert?

Harvest, Niederlande, 2012, 10:00

Regie: Chaja Hertog und Nir Nadler, Choreographie: Aitana Cordere Vico

Ein abnormales Phänomen ereignet sich in einem Olivenhaim als einer der Bäume plötzlich seine Zweige schnell schüttelt und somit einen Aufstand evoziert. Als der natürliche Protest zunimmt, rast ein Polizeikommando durch die Landschaft und versucht die Rebellion zu unterdrücken.

La Horde, Frankreich, 2015, 17:00

Regie: Marine Brutti, Jonathan Debrouwer, Arthur Harel und Céline Signoret

Der Kurzfilm kontempliert verschiedene Aspekte des „Jumpstyle”. Novaciéries verbindet Kino, Performance und Homevideo. Es ist ein choreographiertes und metaphysisches Porträt der post-industriellen Welt, durch eine Neuinterpretation des Post-Internet-Tanz präsentiert.

IRØN MODVM, Spanien / Katalonien, 2015, 03:46

Regie: Derek Pedrós, Choreographie: Iron Skulls

IRØN MODVM ist Pedrós persönliche Interpretation der Entwicklung von „Iron Skulls”, einer spanischen experimentellen Tanzgruppe. Durch den Tanz werden die sehr unterschiedlichen Tänzer vereint.

Behind the Wall, USA, 2017 16:40

Regie: Bat-Sheva Guez, Choreographie: Krista Racho-Jansen

In dieser magisch-realistischen Geschichte flieht eine verletzte junge Tänzerin aus ihrem alten Leben und zieht in ein seltsames, heruntergekommenes Apartment. Ein Apartment mit Aussicht in eine Welt, die sich nach ihrem eigenen, klar erkennbaren Rhythmus bewegt.

T.I.A. THIS is Africa, Kongo, 2014, 07:20

Regie: Matthieu Maunier-Rossi, Choreographie: Aïpeur Foundou

Aïpeur Foundou is kongolesischer Tänzer und Choreograph. Inmitten einiger populärer Bezirke Brazzavilles zeigt er uns einen möglichen Weg zur Freiheit.

Son du Serpent, Benin/ Niederlande, 2015, 11:00

Regie: Tami Ravid

Son du Serpent erzählt, in der Manier eines Road Movie, die Geschichte eines modernen afrikanischen Mannes, der verzweifelt nach seiner verschwundenen Frau sucht. Voller Sehnsucht nach seiner Geliebten verirrt er sich in einer übernatürlichen Realität, im Bewusstsein, dass er sie möglicherweise an diese unsichtbare Welt verloren hat.

Junior Tanzfilmprogramm: 06.Mai, 2018, 16 Uhr

Drawing Blank, Kanada, 2012, 05:30

Regie: Stefan Verna, Choreographie: Emily Hinegger

Drawing Blank ist eine traumartige Geschichte der Vergänglichkeit erzählt durch Tanz und Stop Motion Painting. Die Protagonistin entdeckt eine magische Eigenschaft in einer verworfenen Tuscheskizze. Ein Miniaturtanzpartner erwacht zum Leben und bringt Bewegung in die Papier-und-Tusche-Welt um sie herum.

Breakadventure, Deutschland, 2015, 01:00

Regie: Igor Krasik

Die Photographie ist verwandt mit dem Theater. Die Bühne dient als Rahmen. Die eingefrorene Tanzpose ähnelt dem Photoabzug. Die Essenz des Stücks liegt in der Abstraktion, der Handhabung des Fotopapiers und der Synthese von Sound und Bewegung.

Traces, Italien, 2014, 05:00

Regie und Choreographie: Mena Rusciano

Spuren, erfasst nur durch einen sorgfältigen, geduldigen Blick. Ein Echo vergangener Gefühle.

Kleine Träume, (Little Dreams) s.o. Belgien, 2015, 06:00

Regie und Choreographie: Wilkie Branson

Eine unabhängier Tanz-Animationsfilm über Träume, Ängste und Ziele.

Aquarium, Japan, 2013, 02:30

Regie: Yuuki Takita

Ich treibe im Wasser, ich wandere einen Pfad im Wald hinunter, ich tanze im japanischen Garten und sammle Lotus in der ganzen Welt. Die Schönheit minimalistischen japanischen Tanzes gilt es zu entdecken, wie eine wundersame Reise.

Ballett, Indien, 2012, 02:10

Regie: Sajid Hasan Dilawar und Gunja Bose

Die Performancekunst der Sofiane Sylve und ihr Verlangen, Gemälde in Bewegung zu sehen inspirierte die beiden Animationsfilmer zur Kombination verschiedenster Kunstformen, um ’Ballett’ zu kreieren. In mehr als dreieinhalb Jahren erfassten sie die kleinen Details von Sofianes Performance in 1106 Gemälden.

Tanzsaal, Spanien, 2015, 01:00

Regie: Marta Lafuente und Berberecho Productions

Rotoskopie als kleine visuelle Poesie, bei der sich die traditionellen Techniken des Zeichnung, der Malerei und der Bewegung verbinden.

Echo, Niederlande, 2014, 01:20

Regie und Choreographie: Nicola Balhuizen Hepp

Ein älterer Mann sieht sich konfrontiert mit seinem alternden Körper. Er verliert sich im Tanzen und fühlt sich wieder jung.

Thought of you, USA, 2010, 03:10

Regie: Ryan Woodward, Choreographie: Kori Wakamatsu

Ein Kurzfilm, der figurative Arbeiten, 2D Animation, Visual FX und zeitgenössischen Tanz mixt.

Sumo Lake, Australia, 2012, 03:10

Regie: Greg Holfeld

Eine Neuerzählung des Schwanensee-Ballets als animierter wrestling-giant-lizard Movie.

Moses, Japan, 2013, 02:35

Regie: Gagame

Ein Geist-Mädchen ohne Beine erblickt ein Paar körperlose Steptanzschuhe, die zu „Moses Supposes” aus „Singin’ in the Rain” tanzen. Sie stimmt ein, fröhlich einen Körper zu Verfügung stellend, um deren kunstvolle Fußarbeit zu begleiten.

Le Saut Infini, USA, 2012, 03:00

Regie: Chris Parker & Sakiko Yamagata, Choreographie: Emery LeCrone

Eine Adaptation von LeCrones früherer Arbeit „with Thoughtful Lightness”. Der Film untersucht die Wahrnehmung der Tänzer von Raum und Zeit und intime körperliche Momente zwischen ihnen.