2 Filme

Rona / Dressing the city and my head is a shirt

Freitag | 11. Oktober 2026 | 18:30 Uhr

Filmforum NRW im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1 | 50667 Köln

RONA(c)Saranouffi,-deufert&plischke,-Koena,-Heccius-Pule_800

Rona

Deutschland 2026, 52’26’’
Regie und Choreografie: Gaby Saranouffi, deufert&plischke, Moeketsi Koena und Thabiso Heccius Pule

Synopsis

“Rona” (auf Sesotho: gemeinsam, wir) ist eine kollektive Erfahrung, mehr als ein bloßer Film. Sie wird getragen von den südafrikanischen Künstlerinnen Gaby Saranouffi und Moeketsi Koena und entfaltet sich zwischen Alltagsleben, Tanz, Musik und Community-Arbeit. Ein vielstimmiges Porträt der Stadt Johannisburg: roh, poetisch und unmittelbar.

Der Film wurde im Rahmen des Community-Dance-Projektes „Ballroom Bliss Soweto“ in Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Kollektiv deufert+plischke entwickelt und stellt in sein Zentrum Stimmen, die oft ungehört bleiben: Von Frauen und Kindern, die in Armut und mit Gewalt leben und eigene Ausdrucksformen finden. Gefilmt wurde an drei Orten in der Stadt. So verwebt der Film Tanz, Musik und spirituelle Praktiken. Mehr als 40 Menschen partizipierten an dem Film, der fragt, wie zeitgenössische Kunst in das Spannungsfeld treten kann, auf dem schon das Lebendighalten der Kulturtraditionen und die Lebens-Widerständigkeiten miteinander tanzen.

DRESSING-THE-CITY-AND-MY-HEAD-IS-A-SHIRT(c)Angie-Hiesl,-Roland_550

Dressing the city and my head is a shirt

Deutschland 2026, 18‘06‘‘
Regie und Choreografie: Angie Hiesl, Roland Kaiser

Synopsis

Was passiert, wenn sich Körper und Gegenstand ineinander verheddern? Wenn sich ein Körper verzieht, wenn er die Kleidung verzieht – oder umgekehrt – und sich an ein Objekt bindet?

Kleidung ist unsere zweite Haut, die Membran zwischen dem Körper und der Umgebung. Sie ist der Link zwischen unseren inneren und äußeren Welten und sie gibt ein Statement ab.

In der Inszenierung von Angie Hiesl und Roland Kaiser begaben sich 2024 zehn Tänzer:innen und Performer:innen, Menschen unterschiedlicher Persönlichkeiten und Staturen, in den Trubel des Kölner Stadtalltags. An bestimmten Stellen entwickeln sich dann Dialoge zwischen diesen Orten, den Körpern und hunderten Kleidungsstücken. Bizarre Bilder entstehen. Mal fragil, mal vital, installieren sich die Performer:innen im öffentlichen Raum, verflechten sich mit ihm: eine Verstrickung von Individuen, Architektur und Alltag. Und was passiert, wenn Passant:innen auf etwas treffen, das aus der Norm fällt – an ihr zerrt? Wer zieht was an, was zieht wen an?