Film

Dressing the city and my head is a shirt

 4.–18. Oktober | 10–17 Uhr (außer montags)

 Kölnisches Stadtmuseum
Minoritenstr. 13 | 50667 Köln

DRESSING-THE-CITY-AND-MY-HEAD-IS-A-SHIRT(c)Angie-Hiesl,-Roland_550

Dressing the city and my head is a shirt

Deutschland 2026, 18‘06‘‘
Regie und Choreografie: Angie Hiesl, Roland Kaiser

 

Was passiert, wenn sich Körper und Gegenstand ineinander verheddern? Wenn sich ein Körper verzieht, wenn er die Kleidung verzieht – oder umgekehrt – und sich an ein Objekt bindet?
Kleidung ist unsere zweite Haut, die Membran zwischen dem Körper und der Umgebung. Sie ist der Link zwischen unseren inneren und äußeren Welten und sie gibt ein Statement ab.
In der Inszenierung von Angie Hiesl und Roland Kaiser begaben sich 2024 zehn Tänzer:innen und Performer:innen, Menschen unterschiedlicher Persönlichkeiten und Staturen, in den Trubel des Kölner Stadtalltags. An bestimmten Stellen entwickeln sich dann Dialoge zwischen diesen Orten, den Körpern und hunderten Kleidungsstücken. Bizarre Bilder entstehen. Mal fragil, mal vital, installieren sich die Performer:innen im öffentlichen Raum, verflechten sich mit ihm: eine Verstrickung von Individuen, Architektur und Alltag. Und was passiert, wenn Passant:innen auf etwas treffen, das aus der Norm fällt – an ihr zerrt? Wer zieht was an, was zieht wen an?

Die Kunstprojekte von Angie Hiesl und Roland Kaiser im öffentlichen Raum sind eng mit Köln verbunden und längst Teil der Stadtgeschichte.

„Dressing the city and my head is a shirt“ wurde 2025 größtenteils direkt gegenüber dem Kölnischen Stadtmuseum realisiert und vom Museum aktiv unterstützt. In einem ehemaligen Modehaus beheimatet, bietet das Museum den idealen Rahmen für ein Performanceprojekt, das Kleidung als künstlerisches und gesellschaftliches Ausdrucksmittel verhandelt.