6 filme | 73 min.

Sonntag | 17. März | 17:30 Uhr

Encounters

Filmforum NRW im Museum Ludwig
Bischofsgartenstr. 1 | 50667 Köln

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YOU ARE ENOUGH

YOU ARE ENOUGH

Frankreich 2022 | 9 Minuten
Regie: Lisa Magnan

Zusammenfassung

„You are Enough“ ermutigt zu Selbstakzeptanz und Wachstum durch Umarmung der Unvollkommenheit. Dieser Tanzfilm handelt von Identität, Vielfalt und Einzigartigkeit. Wir folgen vier Individuen auf einer Reise, bei der sie einzigartige Momente des Lebens teilen und die Schönheit und Komplexität der Menschheit mit Poesie, Sensibilität und Humor erkunden. Der Film ist eine Ode an Selbstakzeptanz, eine Liebeserklärung daran, sich so zu akzeptieren, wie man wirklich ist, und keine Angst mehr davor zu haben, nicht schön/legitim/schlau/kompetent/ interessant … genug zu sein, um das zu tun, was man wirklich tun will. Die Tänzer*innen auf der Leinwand tauchen auf und verschwinden wieder, während der Kameramann, der fünfte Tanzpartner, mit ihnen eine Choreografie entwickelt.

BLIND DREAMERS [-32°N 145°W-]

BLIND DREAMERS [•32°N 145°W•]

Frankreich 2022 | 6 Minuten
Regie: Sandra Geco

Zusammenfassung

Eine visuelle Fabel mit poetischen Noten, die zwischen Realität und Surrealismus oszillieren und ein Universum offenbaren, das Plastik, Landschaft und Poesie vermischt. Wir entdecken ein Paar, das aussieht wie das Liebespaar von René Magritte, das jedoch seinen Schleier gegen eine Plastiktüte ausgetauscht hat. Auf der Suche nach Sensibilität hinterfragt diese Video-Fabel unseren Bruch mit dem Rest der lebenden Welt und unsere (Un-)Fähigkeit, uns mit ihr zu identifizieren. Wir sind dieses Lebewesen, das in einer Falle gefangen ist. Wie konnten wir das vergessen?

HERD

HERD

Israel 2020 | 3 Minuten
Regie: Daniel Motola | Choreografie: Chen Nadler

Zusammenfassung

„Herde (Substantiv): Eine typischerweise große Gruppe von Tieren einer Art, die unter menschlicher Kontrolle zusammengehalten wird“, MerriamWebster Wörterbücher. Eine „menschliche Kreatur“, die keiner Herde angehört, versucht, sich zwischen anderen Herden zu bewegen. Ob zusammen oder getrennt, am Ende verschmelzen wir mit der großen Natur unseres Planeten. „Der Film ist durch Zufall entstanden. Wir als Künstler haben es nicht geplant und die Menschen und Tiere, die daran teilnahmen, nicht organisiert; wir haben einfach darum gebeten, den Raum zu betreten.“

A SONG WITHOUT WORDS

A SONG WITHOUT WORDS

Deutschland 2021 | 10 Minuten
Regie: Max Levy | Choreografie: Max Levy & Miguel Toro

Im Anschluss:
Gespräch mit Max Levy

Zusammenfassung

„A Song Without Words“ ist ein Tanzfilm über zwei Freunde, die sich in Isolation und Konfrontation entfremden und Angst haben, sich auf die Existenz des anderen einzulassen. Eine Erweiterung des Eskapismus und der Akzeptanz individueller und kollektiver Realitäten, die das Wie und Warum des Ausweichens vor dem Unvermeidlichen hinterfragt. Die Anziehungskraft von Emotionen und Magnetismus im Film spricht über Vermeidung, Risiko und Intimität in einer Zeit der Unsicherheit und unvermeidlichen Begegnungen.

NOT FROM HERE(1)

NOT FROM HERE

Südafrika 2022 | 5 Minuten
Regie: Oscar O’Ryan | Choreografie: Louise Coetzer

Zusammenfassung

„Not from Here“ ist eine Ode an die einzigartige Landschaft der südafrikanischen Karoo-Wüste. Der Film folgt zwei Besuchern, die von ihrem Kreis auf ihrer Reise durch die karge Landschaft beschworen werden. Die sich bewegenden Figuren stehen in starkem Kontrast zu der Weite des fremden Terrains, dem sie begegnen. „Not from Here“ bringt das Unbekannte auf der Suche nach Akzeptanz zum Ausdruck.

ROMANCE

ROMANCE

Deutschland 2023 | 38 Minuten
Regie: Samantha Shay

Im Anschluss:
Gespräch mit Samantha Shay

Zusammenfassung

An einem Samstagmorgen lernt eine Gruppe von Frauen in einem Hörsaal, romantisch zu sein. Basierend auf Miranda Julys Kurzgeschichte „It was Romance“ schafft der Film eine erhellende Begegnung zwischen den Werken von July und Pina Bausch. Als Ergebnis des Fulbright-Stipendiums der Filmemacherin Samantha Shay am Tanztheater Wuppertal und in Zusammenarbeit mit einer der jüngsten und ersten Transgender-Tänzerinnen der Kompanie, geht „Romance“ außerdem der Frage nach, wie Naomi Britos Transition durch ihre Begegnung mit den Frauenrollen im Repertoire von Pina Bausch inspiriert wurde. Gedreht auf 16mm-Film in Pina Bauschs ikonischen und in die Jahre gekommenen Lichtburg-Probestudio, bewegt sich dieses Stück auf derselben Linie zwischen Fiktion und Realität, Tanz und Dokumentation wie Bauschs zutiefst kathartisches und oft autobiografisches Werk. „Romance“ ist ein fruchtbarer Dialog zwischen den Generationen, zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, der durch eine neue und kraftvolle Begegnung zeigt, dass die Kraft eines alternden Erbes niemals endet.

Im Anschluss:
Gespräch mit Samantha Shay